Experimente
Die Affen bei Covance sind nicht nur andauernden fürchterlichen Bedingungen ausgesetzt, sondern auch einer Routine täglicher schmerzvoller und peinigender Prozeduren, während der sie grob behandelt und festgehalten und zwangsgefüttert werden. Sie bekommen Pharmaka durch eine Schlundsonde verabreicht, bekommen Substanzen für Giftigkeitsversuche gespritzt und werden anhand von Plastik-Vorrichtungen bewegungsunfähig gemacht, die man auch als »Primaten-Stühle« kennt. Tag für Tag sind ihre Leben ein ganzer Katalog von Leid. Hier werden nur einige der Horrorszenarien erwähnt, die diese armen Tiere durchleben mussten:
Schlundsonden zur Verabreichung von Pharmaka
Schlundsonden sind die stressigste Methode zwecks Verabreichung von Pharmaka; sie können durch versehentliche Verletzungen Entzündungen, Eiterungen und Geschwüre im Rachen oder im Magen verursachen, welche zu inneren Entzündungen führen können; sie können weiterhin zu versehentlichen Verletzungen der Lunge führen. Für diese Prozedur werden die Affen fest gepackt, über das erhaben gehaltene Knie des Laborassistenten gehalten, und die Arme werden ihnen auf dem Rücken gewaltsam verrenkt.
Der Mund wurde mit den Fingern eines Laborassistenten gewaltsam aufgestemmt und eine Gummikanüle wurde in den Rachen hinuntergezwungen, so dass die Testsubstanzen in dem Magen gepumpt werden konnten. Manche Affen versuchten sich zu befreien, spuckten die Sonde aus, schoben mit dem Bein den Arm des Forschers weg, hielten Ihre Münder so lange sie konnten geschlossen, in dem verzweifelten Versuch dem, was ihnen bevorstand und das ihnen bewusst war, zu entkommen. Bei dem Versuch, ihnen ihre Münder zu öffnen, hielten die Laborassistenten den Affen gelegentlich die Nasen zu, um sie am Atmen zu hindern, sie drückten ihre Gesichter gegen die Metallstreben der Käfige oder zwangen die Kanüle gewaltsam zwischen eine Zahnlücke.
Der eingeschleuste Journalist der BUAV wurde ebenfalls Zeuge davon, wie Laborassistenten mit der Faust auf die untere Zahnreihe einwirkten oder den Kopf der Affen schüttelten. Manche Mitarbeiter haben augenscheinlich nicht überprüft, dass die Sonde zur oralen Verabreichung korrekt eingeführt war und riskierten damit das Leben der Affen. Dem eingeschleusten Journalisten der BUAV wurde berichtet, dass ein Affe duch einen Aufbruch verstorben sei, als die Sonde anstelle in den Magen in die Lunge eingeführt worden sei.
Blutentnahme
Die Beweise der BUAV zeigen deutlich, dass einige Mitarbeiter Probleme mit der Blutabnahme bei erwachsenen und jungen Affen hatten und bei einer Gelegenheit wurden die Nadeln immer und immer wieder in einen oder beide Arme eingeführt. Die Blutentnahme konnte zu einem langwierigen bedrängenden Leidensweg für die Affen werden, die man schreien und strampeln sehen kann; einige Affen mit blutenden Wunden.
Affen in Infusionstudien wurden gewaltsam in Primaten-»Stühlen« fixiert und die Testsubstanzen wurden direct in ihren Blutkreislauf injiziert. Einer oder beide Arme wurden festgebunden und die Beine gespreizt und festgebunden. Ihre Köpfe wurden in einer Plastikvorrichtung fixiert. Auf dem verdeckt erstellten Filmmaterial der BUAV kann man viele völlig bewegungsunfähige und verletzliche Tiere sehen, die verzweifelt versuchen sich zu befreien. Jeder Affe mußte diese Behandlung jedesmal bis zu eine halbe Stunde ertragen, die Dauer einer einzigen Infusion. Sogar schwangere Weibchen wurden der Qual dieser Infusions-Tests unterzogen für Fortpflanungs-Giftigkeittests, so dass Beobachtungen hinsichtlich Vergiftungseffekten bei ihren Babies gemacht werden konnten.
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